Solvency II ist eine EU-Legislativrichtlinie, die darauf abzielt, die EU-Versicherungsvorschriften zu harmonisieren, vor allem in Bezug auf die Kapitol-Versicherungen. Dies reduziert das Insolvenzrisiko.

Das Ziel? Einen einheitlichen EU-Versicherungsmarkt zu vereinen und den Verbraucherschutz zu verbessern.

Wie von PWC zusammengefasst, sind die Ziele:

  • Verbesserung des Verbraucherschutzes: ein einheitliches und verbessertes Schutzniveau für Versicherungsnehmer in der gesamten EU.
  • Modernisierte Aufsicht: Der "Supervisory Review Process" verlagert den Fokus von Compliance Monitoring und Kapital auf die Bewertung der Risikoprofile der Versicherer und die Qualität ihrer Risikomanagement- und Governance-Systeme.
  • Vertiefung der EU-Marktintegration: durch Harmonisierung der Aufsichtsregelungen.
  • Erhöhung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der EU-Versicherer.

Säule I: Quantitative Anforderungen

Die erste Säule der EU-Richtlinie hat drei Richtlinien. Die erste ist eine Bilanzbewertung, die zweite ist eine Solvenzkapitalanforderung (SCR) und die dritte ist eine Mindestkapitalanforderung (MCR). Qualitativ umfasst diese Säule die Sammlung von Daten aus mehreren Quellen und die Durchführung komplexer Berechnungen. Organisatorisch bedeutet dies eine unternehmensweite Standardisierung und Berichterstattung.

Säule II: Qualitative Anforderungen und Überwachung

Die zweite Säule beinhaltet die Notwendigkeit eines Governance-Systems, einer eigenen Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung (ORSA) und eines aufsichtlichen Überprüfungsprozesses. Diese narrativen Offenlegungen sind komplex und werden vierteljährlich und jährlich wiederholt.

Säule III: Disclosurepflichten

Die dritte Säule, die am 1. Januar 2016 aktiv ist, ist der letzte Abschnitt der Umsetzung von Solvency II. Es erfordert die Offenlegung von Finanzlage- und Solvenzberichten (FCSR) und gemeinsamen Aufsichtsberichten (RSR).

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Solvency II