6 Gründe für eine stärkere Digitalisierung im Baurecht
Recht & Verwaltung08 März, 2021

6 Gründe für eine stärkere Digitalisierung im Baurecht

Schon jetzt ist die Software aus nahezu allen deutschen Kanzleien nicht mehr wegzudenken. Ob Buchhaltung, Mandatsverwaltung oder Dokumentenerstellung – das alles läuft längst digital. Nur bei dem Bearbeiten baurechtlicher Mandate laufen die Prozesse noch analog ab. Da gibt’s nur eine Lösung: eine stärkere Digitalisierung. Hier kommen sechs gute Gründe.

1. Das Baurecht bleibt ein lukratives Tätigkeitsgebiet.

Im 1. Halbjahr 2020 stieg die Zahl der Baugenehmigungen um rund 25 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – und dass trotz Coronapandemie. Wo gebaut wird, wird gestritten. Sowohl bei Einfamilienhäusern als auch bei Großbauprojekten werden naturgemäß zahlreiche Mängel gerügt. Nach einer von Wolters Kluwer beauftragten Studie gibt es in jeder fünften Kanzlei mehr als 200 neue Baurechtsakten pro Jahr. Wer mehr solcher Mandate annehmen und diese effizienter bearbeiten möchte, sollte über eine stärkere Digitalisierung nachdenken.

2. Blockaden können abgebaut werden.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das gilt auch für Anwälte im Baurecht. Schon bei kleinen Eingriffen in den laufenden Kanzleibetrieb fürchten viele Baurechtsspezialisten das Chaos. Weil die Entscheidung und die Einführung in eine digitale Hilfe Zeit kosten, schreckt der Einsatz einer Software viele Spezialisten ab. Ermitteln Sie als Anwalt die Pluspunkte einer stärkeren Digitalisierung Ihrer Kanzlei im Baurecht und versuchen Sie, Blockaden abzubauen.

3. Prozesse lassen sich verschlanken.

Die meisten Baurechtsspezialisten stehen vor zwei Herausforderungen – das ergab die bereits oben genannte Studie. Das Bearbeiten eines Baurechtsmandats dauert in drei von vier Fällen mindestens ein Jahr – oft sogar noch länger. Hinzu kommt, dass jeder vierte Baurechtsspezialist mehr als 75 % seiner Mandate als aufwendig und komplex empfindet. Beide Herausforderungen führen dabei zum gleichen Resultat. So lukrativ Baurechtsmandate auch sein mögen: Der Aufwand steht trotz des hohen Gegenstandswerts nicht mehr in einem wirtschaftlichen Verhältnis zum Ertrag. Außerdem geht der Überblick schnell verloren, sodass Anwälte sich immer wieder neu in den jeweiligen Sachverhalt einarbeiten müssen.

4. Zeitfresser können reduziert werden.

Die oben bereits erwähnte Studie ergab, dass die Zeitfresser bei der analogen Bearbeitung baurechtlicher Mandate immer die gleichen sind. Fast 3/4 der befragten Anwälte, die auf Baurecht spezialisiert sind, geben an, dass die Kommunikation mit dem Mandanten am meisten Zeit kostet. Mehr als zwei von drei dieser Kolleginnen und Kollegen machen die Sachverhaltserfassung als „Zeitfresser“ aus und rund 1/3 halten die Recherche bzw. den Schriftverkehr mit der Gegenseite für zeitaufwendig. Laut Rechtsanwälten geht das digitale Bearbeiten von Mandaten deutlich schneller von der Hand. Schätzungen von Software-Anwendern zufolge lassen sich vor allem umfangreichere Baurechtsmandate digital in der Hälfte der Zeit erledigen, als dies bei einer herkömmlichen analogen Aktenbearbeitung der Fall ist.

5. Anwälte und Mandanten sind zufriedener.

In den Büros der Baurechtsspezialisten brennt in der Kanzlei das Licht am längsten, weil Baurechtsmandate mit hohem Zeitdruck bearbeitet werden. Diesen hohen Zeitdruck spürt auch Ihr Mandant: Als Anwalt sind Sie wegen des Zeitdrucks oft gezwungen, noch am Abend des Fristablaufs außerhalb üblicher Bürozeiten den Mandanten anzurufen, um noch schnell letzte Fragen zu klären. Danach herrscht wieder Funkstille – bis zum nächsten abendlichen Anruf. Das macht nicht nur Sie als Anwalt, sondern auch den Mandanten unzufrieden.

6. Die Digitalisierung führt zu Wettbewerbsvorteilen.

Durch eine softwareunterstützte Aktenbearbeitung erhalten Sie als Baurechtler unmittelbaren Zugriff auf alle Daten. Jederzeit und überall. Das minutenlange Suchen von Schriftsätzen und Dokumenten, z. B. im Gerichtssaal, hat ein Ende. Mit dem Notebook wirken Sie – auch aus Sicht Ihres Mandanten – souveräner. Mit einem Mausklick haben Sie alle (prozesserheblichen) Informationen sofort auf Ihrem Bildschirm.

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