Whitepaper zur Datensicherheit in Kanzleien
Recht20 Februar, 2019

Die unterschätzte Gefahr: Cybercrime und Kanzleien

Die Digitalisierung der Wirtschaft bringt täglich neue Innovationen. Die Einführung neuer Technologien löst in den Unternehmen Umwälzungen aus und eröffnet auch in Dienstleistungsbereichen zahllose neue Möglichkeiten. Von Vorboten einer „Industrie 4.0“ sprechen Beobachter, die Welt stehe „an der Schwelle zu einer neuen Ära“ oder der „vierten industriellen Revolution“. Wenn digitale und physische Technologien zusammen gebracht werden, ergeben sich neue Chancen, die nicht nur die Industrie, sondern zukünftig auch die anwaltliche Beratung unterstützen oder Teilbereiche gänzlich automatisieren kann. Die potenziellen Vorteile dieser Entwicklung sind schnell ausgemacht: Effizienz- und Geschwindigkeitsvorteile vor allem, höhere Servicestandards für die Mandanten und ein geringeres Risiko für menschliche Fehler.

Auf der Schattenseite der Digitalisierung

Doch die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung von Technologien hat selbstverständlich ihre Schattenseiten – auch für Kanzleien. Mittlerweile sind Cyberrisiken zu einer ernstzunehmenden Gefahr für Kanzleien geworden und übertreffen in ihrem Gefährdungspotenzial sogar die Fragen des Datenschutzes. Dies gilt, selbst wenn keine allgemein gültige Definition darüber besteht, ab wann von einem „Cyber-Angriff“ gesprochen werden muss (Quelle: Deloitte: Cyber-Security Report 2017). Jedoch kann bereits ein einziger Vorfall – sei es eine technische Störung oder ein böswilliger Angriff – zu gravierenden Unterbrechungen im Kanzleibetrieb und Reputationsschäden führen. In besonderem Maße gilt dies bei einem durch einen Angriff verursachten Informationsverlust.

Angriff nach unbekannten Parametern

Die große Verunsicherung in Bezug auf den Umgang von Unternehmen mit Internetkriminalität lässt sich unter anderem damit begründen, dass das Risiko, Ziel eines Angriffs zu werden relativ groß ist, Form, Umfang und Zeitpunkt jedoch nicht kalkulierbar sind. Zudem lässt sich das Risiko nicht auf ein bestimmtes Segment begrenzen, sondern umfasst verschiedene Branchen und Größen von Unternehmen – ein Web-Shop kann ebenso betroffen sein wie ein Produktionsbetrieb oder eine Rechtsanwaltskanzlei.

Zudem variieren Systematik und Vorgehensweise von Cyber-Angriffen stark, werden kontinuierlich weiterentwickelt und weisen einen zunehmenden Grad an Komplexität auf. Fachleute prognostizieren bei Hackern eine zunehmende Spezialisierung auf bestimmte Bereiche. IT-Angriffe könnten einzelne Kanzleien durch länger anhaltende und großflächige Ausfälle kritischer Infrastruktureinrichtungen enorm schädigen. In Netzwerke eingebundene Rechner und die zunehmende elektronische Kommunikation bieten systemseitig potenzielle Bedrohungen.

Kanzleien bieten attraktives Angriffsziel

Dass deutsche Kanzleien für Kriminelle ein relevantes Ziel darstellen können, überrascht nicht. Schließlich verfügen sie über hoch sensible Informationen über Personen und Unternehmen. In der jüngsten Vergangenheit versuchten Cyber-Kriminelle gezielt Schadsoftware in Kanzleinetzwerke einzuschleusen. Dazu versendeten die Täter täuschend echte E-Mails – die oft auch den Namen anderer Rechtsanwälte als Absender enthielten – mit der Bitte, den beigefügten Anhang zur Kenntnis zu nehmen. Das Öffnen der angehängten Datei lud schädliche Software aus dem Internet nach und führte sie aus.


Erheblicher Schaden zu erwarten

Gerät Ihre Kanzlei, gezielt oder ungezielt, in das Visier von Kriminellen, ist der Ärger und der damit verbundene Aufwand ohnehin schon groß. Doch mit den Cybercrime-Angriffen entstehen auch Kosten, die von Unternehmen oftmals unterschätzt werden. Zudem stehen Ihre Reputation und die Zusammenarbeit mit Mandanten auf dem Spiel. Sind Fristsachen, ein umfangreicher Dokumentenentwurf oder die gesamte bisherige gegnerische Korrespondenz betroffen, ist die Situation besonders heikel. Werden Ihre Daten von Kriminellen verschlüsselt und können Sie in Ihrer Kanzlei nicht auf ein Backup zurückgreifen, werden Sie vorerst handlungsunfähig.


Wirksam gegen Cyberangriffe schützen

Für die Sicherheit einer Kanzlei sollten sich Anwälte mit professionellen technischen Hilfsmitteln wie aktuellen Virenscannern und Firewalls schützen, zugleich muss aber auch das Wissen der Anwender über mögliche Angriffe im Netz und Schutzmöglichkeiten verbessert werden. In unserem Whitepaper geben wir Ihnen Hilfestellung, welche Sicherheitsmaßnahmen die Gefahr, Opfer von Cyberkriminalität zu werden, drastisch minimieren können. Sie können das Whitepaper kostenfrei hier anfordern.

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PS: Die Liste der Bedrohungen im Internet wird mit jedem Tag länger. Gut zu wissen, dass Ihre Kanzlei mit AnNoText nicht nur eine, sondern viele Sicherheitslösungen parat hat. Anwälte nutzen unsere leistungsstarke Kanzleisoftware als zentrale Plattform aller Geschäftsdaten für maximale Individualität und Konnektivität, auf Basis einer verschlüsselten Datenbank. Über unser workflowgeschütztes Mandantenportal AnNoText OnlineAkte tauschen Sie sicher und bequem Dokumente und Informationen mit Ihren Mandanten aus.

Vollkommen unabhängig von einer Kanzleisoftware kann unsere Lösung AnNoNet eingesetzt werden. Die Internetdienste von AnNoNet fungieren als Schutzschirm vor Viren und Spam. Modernste Technologien stellen das Fundament für die Datensicherheit innerhalb und außerhalb Ihrer Kanzlei. Weitere Informationen zu AnNoNet finden Sie hier.
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