Corporate Performance und ESG 23 September, 2026

Die neue Rolle des CFO: Warum Finance zum Orchestrator der Unternehmensperformance wird

Führungskräfte im Finanzbereichen haben eine neue Phase erreicht. Transformation ist mittlerweile die neue Realität und Teil des Finanzalltags, wodurch es umso wichtiger geworden ist, wie CFOs in unsicheren Zeiten führen, Entscheidungen treffen und die Unternehmensperformance steuern.

Die Transformation des Finanzwesens ist längst kein zeitlich begrenztes Projekt mehr. Für viele Unternehmen ist sie zum festen Bestandteil des Arbeitsalltags geworden. Angesichts anhaltender Volatilität, komplexer regulatorischer Anforderungen und der rasanten Entwicklung von KI geht die Rolle des CFO heute weit über die Steuerung der finanziellen Performance hinaus. Von ihnen wird zunehmend erwartet, dass sie Strategie, Risiko, Technologie, Kapitalallokation und operative Umsetzung unternehmensweit miteinander verknüpfen.

Dieser Wandel markiert eine neue Realität für CFOs. Erfolg bemisst sich nicht mehr daran, wie gut ein Unternehmen auf Veränderungen vorbereitet ist, sondern daran, wie effektiv es auf neue Entwicklungen reagieren kann. Damit verändert sich auch die Rolle des CFO: Er übernimmt zunehmend eine zentrale Rolle bei der Steuerung der Unternehmensperformance, hilft dem Unternehmen, mit Unsicherheit umzugehen und Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen umzusetzen.

Die von Wolters Kluwer und CCH Tagetik durchgeführte globale Studie 2026 Future Ready CFO („Der zukunftsfähige CFO“) basiert auf einer Befragung von 1.672 leitenden Finance-Verantwortlichen in 20 Ländern. Die Ergebnisse zeigen: Die digitale Transformation ist im Finanzbereich längst im Alltag angekommen. Integrierte Systeme, digitalisierte Workflows und KI-Initiativen sind bereits etabliert. Damit verschiebt sich der Fokus zunehmend von der Transformation auf die Unternehmensperformance.

Dieser Artikel greift zentrale Ergebnisse der Studie 2026 Future Ready CFO auf und ergänzt sie um Erkenntnisse aus der ersten Folge der Webinar-Reihe Future Ready CFO. Darin teilen Experten für Finance Transformation von Wolters Kluwer, CCH Tagetik und Deloitte ihre Perspektiven.
  
Wie Maria Montenegro, CEO von Wolters Kluwer Corporate Performance & ESG, im Report schreibt:

„Zukunftsfähigkeit zeigt sich darin, wie effektiv Finance die Unternehmensperformance steuert, wenn bisherige Annahmen nicht mehr gelten.“

Die neue Realität für CFOs: Finance Transformation ist im Alltag angekommen

Über mehr als ein Jahrzehnt stand bei der Finance Transformation vor allem die Vorbereitung auf die Zukunft im Mittelpunkt. Unternehmen modernisierten ihre ERP-Landschaften. Sie digitalisierten ihre Abschlussprozesse. Sie vernetzten Planung, Reporting und Finanzkonsolidierung. Finanzverantwortliche verbesserten die Datenqualität, schufen mehr Transparenz und stärkten die Zusammenarbeit zwischen Finance und operativen Bereichen.

Diese Maßnahmen bleiben wichtig. Doch etwas hat sich grundlegend verändert. Transformation ist kein Projekt mehr mit einem klar definierten Anfang und Ende. Sie ist heute Teil des laufenden Geschäftsbetriebs.

Die Studie 2026 Future Ready CFO zeigt, dass die meisten Finance-Verantwortlichen inzwischen in einem digital weit entwickelten Umfeld arbeiten. Nur noch 14 % sehen Legacy-Systeme als wesentliches Hindernis. Gleichzeitig geben mehr als die Hälfte an, dass digitale Initiativen, Prozessmodernisierung und Finance Transformation zu ihren täglichen Aufgaben gehören.

Im Mittelpunkt steht nun die Verantwortung für konkrete Ergebnisse: Entscheidend ist, wie effektiv Finance-Verantwortliche tiefgreifende Veränderungen meistern, während diese bereits stattfinden. Statt allein auf mögliche Umbrüche vorbereitet zu sein, müssen sie heute vor allem in der Lage sein, schnell und wirksam auf veränderte Bedingungen zu reagieren.

Die Aufgaben des CFO wachsen – ohne dass bisherige Verantwortlichkeiten wegfallen

Eine der auffälligsten Erkenntnisse der Studie: Der Verantwortungsbereich von CFOs wird immer größer, während die klassischen Anforderungen uneingeschränkt bestehen bleiben.

Verantwortung, Compliance, Risikomanagement und Finanzaufsicht gehören weiterhin zu den Kernaufgaben des CFO. Gleichzeitig übernehmen Finance-Verantwortliche zunehmend strategische Aufgaben, die weit über den klassischen Finanzbereich hinausgehen.

Heute wird von CFOs zusätzlich erwartet, dass sie:

  • die Finance Transformation vorantreiben,
  • Prozesse modernisieren,
  • den Einsatz von KI steuern,
  • Einfluss auf die Kapitalallokation nehmen,
  • die unternehmensweite Strategie unterstützen und
  • als strategische Partner des CEO und der gesamten Führungsetage agieren.

Die Studie zeigt:

  • 53 % der Finance-Verantwortlichen sind für die digitale und prozessuale Transformation verantwortlich,
  • 42 % überwachen Kapitalallokation und Investitionsentscheidungen,
  • 40 % verantworten Aktivitäten im Risikomanagement.

Laut Payal Shah, Partnerin im Bereich Finanztransformation bei Deloitte UK, benötigen Finance-Verantwortliche heute zunehmend nicht nur Finanzfachwissen, sondern auch ein tiefes Verständnis für Markt und Wettbewerb sowie für Produkte und Kunden. Gleichzeitig sind sie zunehmend in Markt- und Portfoliostrategien eingebunden.

Der moderne CFO gestaltet die Unternehmensperformance damit aktiver als je zuvor. Er nimmt zunehmend Einfluss auf Entscheidungen und Investitionen, die den zukünftigen Kurs des Unternehmens bestimmen.

Warum der CFO zunehmend die Unternehmensperformance steuert

Der Report führt dafür ein zentrales Konzept ein: den CFO als „Performance Orchestrator“ – als zentrale Instanz für die Steuerung der Unternehmensperformance.

Diese Rolle verbindet:

  • Strategie
  • Kapitalallokation
  • Technologie
  • Risiko
  • Compliance
  • Daten
  • funktionsübergreifende Zusammenarbeit

CFOs agieren damit längst nicht mehr ausschließlich innerhalb von Finance. Sie sind zunehmend dafür verantwortlich, diese Bereiche miteinander zu verbinden und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Unternehmen schneller und fundierter entscheiden können.

Diese Entwicklung spiegelt eine grundlegende Veränderung in der geschäftlichen Realität wider: Unternehmen konkurrieren nicht mehr in erster Linie um den Zugang zu Informationen. Es geht im Wettbewerb vielmehr um die Fähigkeit, Informationen schneller als die Mitbewerber in Maßnahmen umzusetzen.

Finance entwickelt sich dabei zum Bindeglied zwischen Daten, Erkenntnissen und unternehmensweiten Entscheidungen.

Die Rolle des CFO beschränkt sich längst nicht mehr auf Finance. Sie hat sich deutlich erweitert – heute trägt der CFO wesentlich dazu bei, das gesamte Unternehmen voranzubringen.
Payal Shah, Partnerin im Bereich Finanzstrategie und Transformation bei Deloitte

KI entwickelt sich von der Automatisierung hin zum strategischen Entscheidungsfinder

Künstliche Intelligenz steht im Mittelpunkt dieser Transformation.

Laut der Studie 2026 Future Ready CFO sehen 47 % der Finance-Verantwortlichen die Einführung und Implementierung von KI als den Trend, der derzeit den größten Einfluss auf ihr Unternehmen hat. Damit ist KI die einflussreichste Kraft, mit der Finanzverantwortliche konfrontiert sind.

Für CFOs geht es dabei längst nicht mehr nur um Effizienzgewinne. Zunehmend rückt das Potenzial von KI in den Mittelpunkt, strategische Entscheidungen besser zu unterstützen.

In der Vergangenheit konzentrierte sich der Einsatz von KI auf folgende Themen:

  • Reduzierung des manuellen Aufwands
  • Beschleunigung von Abschlussprozessen
  • Automatisierung sich wiederholender Aufgaben
  • Senkung der Betriebskosten im Finanzbereich

Heute betrachten Finance-Verantwortliche KI zunehmend als strategisches Instrument.

Der Studie zufolge erwarten sie, dass KI und Advanced Analytics insbesondere folgende Bereiche grundlegend verändern werden:

  • Finanzmodellierung (63 %)
  • Finanzreporting (62 %)
  • Kapitalallokation (62 %)
  • Budgetierung, Forecasting und Performance-Analyse (62 %)
  • Szenarioplanung (60 %)

Dabei handelt es sich nicht um Backoffice-Tätigkeiten. Es sind vielmehr Entscheidungsprozesse, die die Unternehmensstrategie prägen.

Mike Shuker, Global Head of Solution Consulting bei CCH Tagetik, sieht diese Entwicklung auch in den veränderten Prioritäten von Finance-Verantwortlichen widergespiegelt:

„Ihr Fokus lag auf dem Produkt, auf der Marke, auf dem Vertriebskanal und auf externen Einflussfaktoren sowie darauf, wie all diese Faktoren zusammenwirkten, um eine genauere Prognose zu liefern.“

Damit spielt KI eine zunehmend zentrale Rolle dabei, wie Unternehmen Risiken bewerten, Investitionen beurteilen, Prognosen erstellen und über die Verteilung von Kapital entscheiden.

Der eigentliche Engpass beim Einsatz von KI ist nicht die Technologie

Trotz umfangreicher Investitionen in KI tun sich viele Unternehmen weiterhin schwer damit, KI breit einzusetzen und zu skalieren. Die größere Hürde ist häufig das Vertrauen: Finance-Teams müssen sich auf die Daten, Annahmen und die Logik hinter KI-generierten Ergebnissen verlassen können.

Die Studie zeigt, dass die größte Hürde für die digitale Transformation heute nicht mehr die technologische Infrastruktur ist. 27 % der Finance-Verantwortlichen nennen Widerstand gegen Veränderungen und kulturelle Faktoren als größte Herausforderung. Fehlende digitale Kompetenzen folgen mit 19 %.

Payal Shah, Partnerin für Finanzstrategie und -transformation bei Deloitte, weist auf eine typische Herausforderung hin: Finance-Fachkräfte möchten KI-generierte Prognosen oft manuell nachrechnen, bevor sie ihnen vertrauen.

Darin zeigt sich eine grundsätzliche Herausforderung bei der Einführung von KI. KI kann zwar Prognosen erstellen, doch Finance muss darauf vertrauen können, dass folgende Faktoren verlässlich und nachvollziehbar sind:

  • Datenqualität
  • Business-Treiber
  • Modellannahmen
  • Forecast-Logik
  • Nachvollziehbarkeit

Ohne Transparenz entwickelt sich Vertrauen nur langsam. Und ohne Vertrauen bleibt auch die Akzeptanz von KI begrenzt. Mike Shuker hebt deshalb hervor, wie wichtig Transparenz für den Aufbau von Vertrauen in KI ist: „Zu verstehen, wie etwas berechnet wurde, welche Annahmen zugrunde liegen und welche Einflussfaktoren eine Rolle spielen, trägt dazu bei, dieses Vertrauen aufzubauen.“

Finance-Fachkräfte möchten KI-generierte Prognosen häufig parallel überprüfen, um Vertrauen aufzubauen. Das Vertrauen entwickelt sich in diesem Bereich im Vergleich zu den Erwartungen recht langsam.
Payal Shah, Partnerin im Bereich Finanzstrategie und Transformation bei Deloitte

Warum Vertrauen zu einer zentralen Kompetenz für Finance wird

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dem bisherigen Einsatz von KI ist: Technologie allein reicht nicht aus. Finance-Verantwortliche benötigen zunehmend „erklärbare Intelligenz“, das heißt sie müssen nachvollziehen können, wie KI zu ihren Ergebnissen kommt.

Eine KI-generierte Prognose mag zwar eine Genauigkeit von 85 oder 90 % erreichen. Wenn Finance jedoch nicht nachvollziehen kann, wie diese Prognose zustande gekommen ist, gerät die Einführung von KI oft ins Stocken.

Eine zukunftsfähige Finanzorganisation kombiniert deshalb:

  • KI-gestützte Empfehlungen
  • transparente Annahmen
  • menschliche Überprüfung
  • Governance-Kontrollen
  • Mechanismen zur Rechenschaftspflicht

Die menschliche Kontrolle bleibt ein wichtiger Bestandteil eines verantwortungsvollen KI-Betriebsmodells, insbesondere dann, wenn Entscheidungen erhebliche finanzielle oder strategische Auswirkungen haben.

Vertrauen bildet die Grundlage für KI-gestützte Entscheidungen im Finanzbereich. Fehlt das Vertrauen in Daten, Annahmen und Ergebnisse, werden selbst leistungsfähige KI-Tools nur schwer breite Akzeptanz finden.

Damit KI funktioniert, braucht es eine stabile Datenplattform, eine hohe Datenqualität und Daten, denen das Unternehmen vertraut.
Payal Shah, Partnerin im Bereich Finanzstrategie und Transformation bei Deloitte

Von der Automatisierung einzelner Geschäftsbereiche zur End-to-End-Transformation im Unternehmen

KI sollte nicht isoliert in einzelnen Fachbereichen eingesetzt werden.

Betrachten wir beispielsweise den „Order-to-Cash“-Prozess. Er beginnt in den Vertriebs- und kaufmännischen Teams, führt über die Lieferkette und Auftragsabwicklung und erstreckt sich bis zu Rechnungsstellung, Inkasso, Kundenservice und Cash Management.

Eine KI-Initiative, die sich ausschließlich auf einen einzelnen Bereich konzentriert, nutzt nur einen Bruchteil des Potenzials.

Stattdessen gehen führende Unternehmen zunehmend dazu über, End-to-End-Prozesse ganzheitlich neu zu gestalten.

Dafür muss Finance bereichsübergreifend zusammenarbeiten mit:

  • Vertrieb
  • Lieferkette
  • der CIO-Organisation
  • Shared Services
  • den einzelnen Geschäftsbereichen

Der zukunftsfähige CFO fungiert dabei als Bindeglied zwischen diesen Bereichen und trägt dazu bei, Technologieinvestitionen auf die übergeordneten Unternehmensziele abzustimmen.

Finance ist sehr gut dahingehend aufgestellt, eine funktionsübergreifende Sichtweise einzunehmen, da ihre Mitarbeiter über Jahre hinweg darauf geschult wurden, Prozesse ganzheitlich und aus einer End-to-End-Perspektive zu betrachten. Gleichzeitig bringen die CFO-Organisation und -Community die finanzielle Expertise mit, die entscheidend ist, um Risiken und Governance-Anforderungen beim Einsatz von KI angemessen zu berücksichtigen.
Payal Shah, Partnerin im Bereich Finanzstrategie und Transformation bei Deloitte

Das neue Spannungsfeld des CFO bei der Kapitalallokation

Die Kapitalallokation ist zu einer der zentralen Aufgaben des modernen CFO geworden.

Die Studie nennt drei wesentliche Faktoren, die den Kapitaleinsatz beeinflussen:

  1. Einführung und Implementierung von KI (43 %)
  2. Zinsvolatilität und Kapitalmarktbedingungen (42 %)
  3. Komplexität von Regulierung und Compliance (37 %)

Investitionen in diesen Bereichen werden zunehmend als unvermeidbar angesehen. Unternehmen können KI nicht ignorieren. Sie können die Regulierung nicht ignorieren. Sie können die Marktvolatilität nicht ignorieren.

Gleichzeitig bleibt es nach wie vor schwierig, den Return on Investment (ROI) zu messen.

Tatsächlich sind die Implementierungskosten im Verhältnis zum ROI die größte Sorge von Finanzverantwortlichen in Bezug auf KI – dies gaben 41 % der Befragten an.

Infolgedessen stehen CFOs vor einer schwierigen Gratwanderung: Sie müssen ausreichend investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben, gleichzeitig die notwendige finanzielle Disziplin wahren, Renditen sichern und Wachstum ermöglichen, ohne die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens zu gefährden.

Dieser Balanceakt steht im Mittelpunkt der Steuerung der Unternehmensperformance.

Was eine Finanzplattform in der neuen Realität leisten muss

Mit der erweiterten Rolle des CFO verändern sich auch die Anforderungen an die Technologie.

Es reicht nicht mehr aus, bestehende Finance-Prozesse lediglich um KI zu ergänzen. Finance-Verantwortliche benötigen eine verlässliche technologische Basis für Financial Close, Planung, Reporting, Performance Management, Daten und KI-gestützte Analysen.

Unified Finance Platforms gewinnen deshalb zunehmend an Bedeutung.

Eine moderne Finanzplattform sollte dafür folgende Funktionen und Voraussetzungen bieten:

  • integrierte Finanz- und operative Daten
  • Financial Close und Konsolidierung
  • Planung und Forecasting
  • Szenariomodellierung
  • Performance Reporting
  • Governance und Kontrollen
  • Datentransparenz
  • KI-gestützte Analysen
  • Workflow-Orchestrierung
  • funktionsübergreifende Zusammenarbeit

Mit dem Übergang von der digitalen Transformation zu konkreten digitalen Ergebnissen überprüfen viele Unternehmen auch ihren Finance Technology Stack. Unified Finance Platforms wie CCH Tagetik helfen Finance-Teams, zentrale Prozesse und Daten in einer verlässlichen Umgebung zusammenzuführen – vom Financial Close über Planung und Forecasting bis hin zu Reporting, Szenarioanalysen und Performance Management.

CCH Tagetik wurde entwickelt, um genau diese Anforderungen abzudecken.

Die Unified Finance Platform verbindet Financial Close und Konsolidierung, Planung und Forecasting, Reporting, Szenarioanalysen, regulatorische Berichterstattung und Performance Management. In Kombination mit verlässlichen Finanzdaten und Expert AI können Unternehmen agiler planen, schneller relevante Erkenntnisse gewinnen, ihre Governance stärken und fundiertere Entscheidungen im gesamten Unternehmen treffen.

CCH Tagetik ist die führende Unified Finance Platform für Financial Close, Planung und Reporting mit Expert AI. Lead Today. Shape Tomorrow.

Eine gemeinsame Plattform schafft zugleich die verlässliche Datengrundlage für den Einsatz von KI, die unternehmensweite Planung, das Performance Management und strategische Entscheidungen.

Der entscheidende Mehrwert entsteht im Zusammenspiel: Verlässliche Daten, integrierte Finance-Prozesse, Governance und Nachvollziehbarkeit bilden die Grundlage, um KI-gestützte Erkenntnisse wirkungsvoll für Finance und Unternehmenssteuerung zu nutzen.

Was CFOs jetzt tun sollten

Für Finance-Verantwortliche, die sich auf die veränderten Anforderungen einstellen, stehen fünf Prioritäten im Mittelpunkt:

  1. Die Datenbasis stärken
    KI ist nur so leistungsfähig wie die Daten, auf denen sie basiert. Entscheidend sind dabei Qualität und Zuverlässigkeit.

  2. Den Fokus auf eine durchgängige Prozesstransformation legen
    Dabei gilt es, Funktionssilos aufzubrechen und unternehmensweite Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette neu zu gestalten.

  3. KI-Kompetenz im gesamten Finanzbereich aufbauen
    Zukünftiger Erfolg erfordert Finanzfachleute, die verstehen, wie KI-Modelle funktionieren und wie man deren Ergebnisse verantwortungsbewusst hinterfragt.

  4. Nachvollziehbare Entscheidungsrahmen schaffen
    Vertrauen, Transparenz, Governance und Rechenschaftspflicht müssen beim Einsatz von KI im Mittelpunkt stehen.

  5. In einheitliche Finanzfunktionen investieren
    Financial Close, Planung, Reporting, Performance Management und Analytics sollten auf einer gemeinsamen Grundlage basieren, die schnellere und fundiertere Entscheidungen ermöglicht.

Fazit: Der zukunftsfähige CFO ist längst Realität

Der zukunftsfähige CFO ist nicht derjenige, der die Transformation abgeschlossen hat. Denn einen solchen CFO gibt es nicht.

Transformation ist kein Ziel, das irgendwann erreicht ist. Sie ist die neue Realität, in der das Finanzwesen agiert.

In den kommenden Jahren werden vor allem die Unternehmen erfolgreich sein, die ihrem Finanzbereich ermöglichen, sich kontinuierlich anzupassen, dazuzulernen, vorausschauend zu planen und Entscheidungen fundiert zu unterstützen, auch unter sich stetig verändernden Rahmenbedingungen.

Der entscheidende Vorteil zukunftsfähiger Finanzabteilungen liegt nicht allein in der eingesetzten Technologie, sondern in der Agilität, die sie damit schaffen. Der CFO, der in der neuen Realität erfolgreich sein wird, ist derjenige, der Strategie, Daten, KI, Risiko und Leistung verknüpfen kann und damit einen Motor für kontinuierliche, fundierte Entscheidungen schafft.

In diesem Umfeld berichtet Finance damit nicht mehr nur über das, was bereits geschehen ist. Finance gestaltet mit, was als Nächstes passiert.

In dieser neuen Realität sind CFOs weit mehr als Verantwortliche für die finanzielle Performance. Sie sind die Architekten eines widerstandsfähigen Unternehmens und übernehmen eine zentrale Rolle bei der Steuerung der Unternehmensperformance.

Mehr erfahren

Die Erkenntnisse dieses Artikels basieren auf den Ergebnissen der Studie 2026 Future Ready CFO („Der zukunftsfähige CFO“) sowie auf Diskussionen aus der ersten Folge der von CCH Tagetik gesponserten Webinar-Reihe Future Ready CFO.

Wenn Sie diese Themen weiter vertiefen möchten:

Lead Today. Shape Tomorrow.

Krista Fuller
Global Director of Product Marketing for CCH® Tagetik at Wolters Kluwer
Krista Fuller is the Global Director of Product Marketing for CCH® Tagetik at Wolters Kluwer. A seasoned enterprise B2B software leader, she brings deep experience in the enterprise performance management market and a sharp ability to translate emerging market signals into meaningful strategies for Finance leaders.
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