Digitalisierung im Schulleitungsalltag wird für Schulleitungen immer relevanter. Vor welchen Herausforderungen stehen diese und wie können digitale Lösungen Schulleitungen dabei unterstützen?

Gerne können Sie bis zum 17.06.2024 an der Zukunftsstudie Schulmanagement 2024 teilnehmen.

Die Ergebnisse der Studie erscheinen voraussichtlich am 04.11.2024 und können ebenfalls auf dieser Seite abgerufen werden.

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Bis dahin erhalten Sie im Folgenden Einblicke in die Zukunftsstudie Schulmanagement 2023:

Themenbereiche, die Schulleitungen derzeit viel bewegen, sind Personalentwicklung, Qualitätsmanagement, Recht und Digitalisierung. Auch 2023 zeichnet sich keine Trendwende bei der kontinuierlichen Belastung des „Systems Schule“ ab. Bildungspolitische Maßnahmen scheinen oft nur von kurzer Dauer zu sein und zeigen keine langfristige, strategische Zukunftsausrichtung.

Ein konkretes Beispiel verdeutlicht dies: Schulleitungen und Träger bewerten die Ausstattung ihrer Schulen mit Hardware und Infrastruktur größtenteils als "gut" oder zumindest als "befriedigend". Dennoch besteht die Sorge, dass die Hardware veraltet und die Software nicht mehr aktualisiert wird. Diese Sorge ist berechtigt, da der Digitalpakt Schule im Mai 2024 ausläuft. Die Zukunft und mögliche Anschlussfinanzierung seitens der Bundesregierung sind derzeit unklar. Eine gemeinsame Erklärung der Kultusministerkonferenz im Juli 2023 drückt die Besorgnis der Bundesländer mit ihren 40.000 Schulen und rund 5.500 Trägern über ein mögliches Ende des Digitalpakts deutlich aus.

Das zweite Jahr in Folge zeigt die »Zukunftsstudie Schulmanagement« auf, welche Themen bei Schulleitungen und Schulträgern im Fokus stehen, wo Herausforderungen liegen und welche Unterstützung oder Lösungsmöglichkeiten sich Akteure und Gestalter der Bildungslandschaft wünschen, um unsere Schulen und damit unsere Kinder zukunftsfähig zu machen. Ein großes Thema, das Leitungen und Träger neben der Digitalisierung beschäftigt, ist die Aufgabe des Personalmanagements. Nicht nur das eklatante Problem des Lehrkräftemangels, das Prof. i.R. Dr. Klaus Klemm in seiner Analyse für den VBE bis 2035 prognostiziert und das von unterschiedlichen weiteren Studien betätigt wurde. Sondern auch Aufgaben wie Personalverwaltung, Steuerung sowie Weiterentwicklung und Förderung sind Themen, die so manchen von Ihnen schlaflose Nächte bereiten dürften.

Es ist wichtig, Politik und Gesellschaft auf die bevorstehenden Aufgaben aufmerksam zu machen, die Schulleitungen und Schulträger nicht alleine bewältigen können. Sie benötigen kontinuierliche Unterstützung und Aufmerksamkeit von Seiten der Gesellschaft.

Diese Studie möchte einen Beitrag dazu leisten, diese Anliegen sichtbarer zu machen.
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Wissenschaftliche Beratung

In der »Zukunftsstudie Schulmanagement 2023« haben wissenschaftliche
Berater:innen die Ergebnisse aus wissenschaftlicher Sicht eingeordnet und kommentiert:

  • Prof. Dr. Kai Maaz
  • Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs
  • Prof. Dr. Michael Schratz
Prof. Dr. Kai Maaz
Prof. Dr. Kai Maaz studierte Sozialpädagogik und Sozialwissenschaften und promovierte im Fach Erziehungswissenschaften an der Freien Universität Berlin. 2008 habilitierte er im Fach Erziehungswissenschaften an der Freien Universität Berlin. 2005-2009 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung im Forschungsbereich "Erziehungswissenschaft und Bildungssysteme". 2010-2013 war er Professor für Quantitative Methoden in den Bildungswissenschaften an der Universität Potsdam und gleichzeitig von 2012-2013 Prodekan für Forschung der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam. Seit 2013 ist er Direktor der Abteilung "Struktur und Steuerung des Bildungswesens" am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Frankfurt a.M. und zugleich Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Bildungssysteme und Gesellschaft an der Goethe-Universität. Seit 2019 ist er Geschäftsführender Direktor des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation.
Prof. Dr. Kai Maaz
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Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs
Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs ist Universitätsprofessorin für Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik an der TU Kaiserslautern. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist Schulentwicklung und Digitalisierung. Sie studierte von 2000-2004 Erziehungswissenschaft, Kunstgeschichte sowie Informationswissenschaft an der Universität des Saarlandes. Es folgten Lehr- und Forschungstätigkeiten im Bereich E-Learning an der FHNW in Basel und der Universität Zürich. Von 2007-2011 war sie stellvertretende Leiterin der Hochschuldidaktik an der Universität Zürich. Sie promovierte 2011 zum Thema „Kritische Informations- und Medienkompetenz im Hochschulstudium“ bei Prof. Dr. Gabi Reinmann in München. Es folgte eine Post-Doc Phase an der Universität Duisburg-Essen. Den Ruf an die TU Kaiserlautern auf eine Juniorprofessur Pädagogik mit Schwerpunkt Schulentwicklung nahm sie zum März 2013 an.
Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs
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Prof. Dr. Michael Schratz
Univ.-Prof. Dr. Michael Schratz ist Experte in den Bereichen Leadership und Lernen, viel gefragter Autor und Vortragender in Wissenschaft und Praxis. Als Gründungsdekan der School of Education an der Universität Innsbruck engagierte er sich in der Reform der Lehrer:innenbildung, als wissenschaftlicher Leiter der österreichweiten Leadership Academy hat er über 3000 Führungspersonen im Bildungswesen in Prozesse entstehender Zukunft eingeführt. Seine Präsidentschaft von ICSEI verlieh ihm weltweite Anerkennung und die Auszeichnung als Mitglied auf Lebenszeit. Als Sprecher der Jury des Deutschen Schulpreises setzt er sich für Exzellenz von Schulen und Unterricht ein. Für seine wissenschaftlichen Leistungen und Bemühungen um die Verbindung von Wissenschaft und Gesellschaft erhielt er 2017 das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse.
Prof. Dr. Michael Schratz
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Zukunftsstudie Schulmanagement 2023 – Digitalisierung im Schulleitungsalltag

Die von der Wolters Kluwer Deutschland GmbH durchgeführte Studie »Zukunftsstudie Schulmanagement 2023 – Digitalisierung im Schulleitungsalltag« wird als Längsschnittstudie jährlich wiederholt, um aufzuzeichnen, wie Schulleiter:innen Digitalisierung in ihrem Schulleitungsalltag erleben, welche Aufgaben sie für die nächsten Jahre als vorrangig sehen und welche digitale Unterstützung sie dazu fordern.
Die Studie beleuchtet drei Bereiche: 1. Schulleitung als Nutzer:in und Anwender:in digitaler Recherche- und Workflowtools. Hier wird 2023 erstmals näher auf das Handlungsfeld Qualitätsmanagement und Personalmanagement eingegangen. 2. Schulleitung als Inhaberin und Vermittlerin von digitalen Kompetenzen. 3. Schulleitung als Nutzer:in von IT-Infrastruktur.

Die wichtigsten Erkenntnisse

Schulleiter:innen professionalisieren sich weiterhin mit großem Engagement bei der Digitalisierung ihrer Schule, es fehlt ihnen aber an geeigneten Werkzeugen, speziell für die Schulleitung. Ein Grundstock an digitaler Infrastruktur und Ausstattung scheint zwar mittlerweile vorhanden zu sein, es besteht aber noch Potential nach oben – insbesondere um den digitalen Leitungsalltag zu vereinfachen. Im vergangenen Jahr hat es hierbei aus Sicht der Schulleitungen praktisch keine Fortschritte gegeben.

Im Fokus: Schulträger

Im Gegensatz zur Studie im letzten Jahr wurde dieses Jahr neben der Befragung der Schulleitungen das Augenmerk auf die Schulträger gelegt. Verantwortlich für die äußeren Schulangelegenheiten rücken sie gerade beim DigitalPakt immer weiter in den Vordergrund. Erfreulicherweise schätzen Schulleitungen – wie bereits oben angeführt - hier die Ausstattung an ihrer Schule deutlich besser als im Vorjahr ein. Eindeutig kritischer sind dabei die Schulträger selbst. Nur 44 % schätzen die Infrastruktur als "gut" oder "sehr gut" ein. Gut ein Drittel bezeichnete sie lediglich als „ausreichend“.
Daher verwundert es auch nicht, dass Schulträger sich (weitere) Unterstützung beim Thema „Digitalisierung“ (28%) wünschen. Dieses Thema belegt zusammen mit „Kommunikation, Kollaboration und Öffentlichkeitsarbeit“ den ersten Platz der wichtigen Aufgaben, bei denen sich mehr Hilfe gewünscht wird. Mit nur drei Prozentpunkten weniger folgt dahinter das Thema „Recht“, bei dem dringend weiterreichende Informationen benötigt werden.

Wer stattet die Schulträger aus?

Der DigitalPakt beinhaltet Investitionen in digitale Bildungsinfrastrukturen, pädagogische Konzepte sowie die gezielte Qualifizierung von Lehrkräften. Diese Förderung reicht aber nicht bis in die digitale Ausstattung der Träger und diese melden Defizite. Schulträger wünschen sich eine bessere digitale Softwareausstattung der eigenen Arbeitsplätze. Oben auf der Wunschliste stehen digitale Tools für IT und Digitalisierung, gefolgt von Dokumenten- und Wissensmanagement gleichauf mit Recht und digitale Tools für Schulausstattung, Lernmittel und Kommunikation/Kollaboration.


Expertenwissen und Branchendaten

Recht nimmt Digitalisierung die Poleposition weg

In der Umfrage von 2022 stand das Thema Digitalisierung, sowohl bei der Frage nach den größten Problemen als auch bei der Frage nach den Handlungsfeldern mit den größten Informationsbedürfnissen an erster Stelle. Dies hat sich 2023 gewandelt: Recht rückt in den Vordergrund und wird wichtiger als das Thema Digitalisierung. Zum einen wohl deswegen, da die Aktivitäten im Rahmen des DigitalPakts Früchte tragen. Zum anderen, weil wahrscheinlich Digitalisierung nur Mittel zum Zweck sein kann und weil Recht schon immer ein wichtiges und heikles Thema für Schulleitungen war. Es holt sich seine Bedeutung zurück.

Digitalisierung macht sich – aber nicht in der Schulleitungsausstattung

Es gibt Licht am Ende des Digitalisierungstunnels: Wo im Vorjahr das Urteil beim Thema IT-Infrastruktur und IT-Betreuung noch verhalten ausfiel (knapp 40% der Befragten urteilten "befriedigend" bis "ungenügend" bei der Ausstattung und waren mit eigenem schulischem Personal für die Betreuung der Hard- und Software zuständig), zeigt sich 2023 eine positive Trendwende. 85% bewerten mittlerweile ihre Infrastruktur als "befriedigend" bis "sehr gut". Die Betreuung obliegt vorwiegend entweder einem Mitarbeitenden des Schulträgers oder wurde an einen externen Dienstleister ausgelagert.
Hingegen ist die Zufriedenheit bei der IT-Ausstattung speziell für Leitungsaufgaben zum Vorjahr gesunken. Beurteilten 2022 noch 45% die Leitungs-IT-Ausstattung als "befriedigend" bis "ungenügend", waren es 2023 schon 50%. Dies lässt die Vermutung zu, dass vor lauter DigitalPakt und DigitalPakt 2.0 vergessen wird, die Digitalisierung der Schulleitung mitzuziehen. Es ist nicht weiter verwunderlich, denn hier zeigt sich eindeutig die Spaltung der Zuständigkeiten. Während durch Digitalpakt & Co digitale Infrastruktur und Ausstattung für Schule, Unterricht, Kollegium, Schülerschaft und Administration gefördert werden, gehen die Schulleiter:innen leer aus. Vielleicht nutzt ein Appell an die Schulträger, ihre schulische Führungsmannschaft nicht im Stich zu lassen.

Qualitätsentwicklung ist wichtig

Als Top-Thema, das Schulleitungen 2023 bewegt, präsentiert sich Qualitätsmanagement. Nach den anstrengenden Corona-Zeiten, in denen es hauptsächlich darum ging, den Schul- und Unterrichtsbetrieb vernünftig am Leben zu erhalten, rückt jetzt die Schul- und Unterrichtsentwicklung wieder in den Fokus. Auch Kultusministerien und angegliederten Institute, nehmen das Thema wieder mehr in den Blick. Und Schulleitungen selbst auch, denn 96% der Befragten schätzt das Thema als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ ein. Hierbei wünschen sich Schulleitungen digitale Unterstützung einerseits hinsichtlich der Dokumentation der geplanten bzw. erfolgten Maßnahmen und andereseits bei der Etablierung und Einhaltung von Qualitätsmanagementprozessen.

Digitale Informationen liegen vorne

Zeigt sich langsam der Generationenwechsel oder betreten auch erfahrene Schulleitungen immer mehr in die digitale Welt? Angesichts der Vorteile, welche die Onlinewelt bietet ist dies gut nachvollziehbar: umfassende, effektive Recherche, direkte Arbeitshilfen, schnelle Antworten. Bei der Frage, wie sich Schulleitungen im Jahr 2023 informieren, liegen Online-Artikel und Online-Informationen knapp vor gedruckten Zeitschriften oder Fachartikeln (72% zu 68%). Erste digitale Anlaufstelle sind Behörden-Webseiten (Platz eins), dicht gefolgt von einer generischen Googlesuche (Platz zwei). Auf dem dritten Platz liegen verlagsgesteuerte Fachportale wie wolterskluwer-online.de. Hier ist ein deutlicher Unterschied zur Vorjahreserhebung festzustellen, wo Recherchedatenbanken zwar stark nachgefragt aber noch wenig bekannt bzw. genutzt wurden. Sie steigen 2023 erstmals mit Platz drei unter die Erstplatzierten auf.

Personalmanagement gerne digital

Wie bereits in anderen Studien und Prognosen herausgearbeitet, bleiben die Themen Personal und Personalgewinnung die drängendsten Probleme der nächsten Jahre. Diese Herausforderung kann nicht nur durch die Schulleitungen selbst gelöst werden. Es bleibt der Appell an die Politik, dass Lösungen entwickelt werden müssen, den Lehrkräftemangel zu beheben. Zeitgleich lässt sich der Trend beobachten, dass die Anzahl der Schüler:innen wieder wächst, die Anzahl der Schulen an sich aber stetig sinkt. Konkret bedeutet dies für Schulleitungen, dass die zu führenden Kollegien immer größer werden. Wie sollen regelmäßige Beurteilungen und Feedbackgespräche sinnvoll stattfinden, wenn einer Leitung mehr als 100 Lehrkräfte gegenüberstehen? Als besonders arbeits- und zeitintensive Herausforderung bewerten Schulleitungen demnach auch die Themen: Personalgespräche und -beurteilung, Personalführung, Personalentwicklung.
Aufgrund dessen wünschen sich Schulleitungen vor allem für Beurteilungen digitale Unterstützung. Logisch schließt sich hier das Thema "Fortbildung" an: Fort- und Weiterbildungen sind ein zentraler Bestandteil von Personalentwicklung und stehen in engem Zusammenhang mit Qualitätsentwicklung von Schulen. Hierbei wünschen sich Leitungen Software, die speziell auf die schulischen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Fazit

Schulleitungen sind in ihrem Aktionsradius abhängig von wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Bis politische Maßnahmen im Schulalltag ankommen, vergehen Jahre. Als Beispiel sei auf den 2019 beschlossenen Digitalpakt verwiesen, der offenbar bis zum Jahr 2023 gebraucht hat, um in der schulischen Realität anzukommen. Als Beschleuniger kann hierbei sicherlich auch die Corona-Pandemie in Betracht gezogen werden. Die erhobenen Daten lassen auch den Schluss zu, dass die Schulträger weit höhere Ansprüche an ihren eigenen Wirkungskreis haben, als dies bei den Schulleitungen der Fall ist – schätzt doch die überwiegende Mehrheit der Schulleitungen die Ausstattung bzw. den Grad der Digitalisierung an ihrer Schule als gut oder besser ein, im Gegensatz zu den Trägern, die hier noch Verbesserungspotential ausmachen.

In Summe lässt sich festhalten, dass Schulleitungen mit dem Grad der Digitalausstattung an ihren Schulen deutlich zufriedener sind im Vergleich zu ihrer letztjährigen Bewertung und im Gegensatz zur Einschätzung der Schulträger, die sowohl für die Schulen als auch für den eigenen Schreibtisch noch Verbesserungspotential beim infrastrukturellen sowie beim Software-Angebot sehen. Eine zentrale gemeinsame Aufgabe, die sowohl Schulleitungen als auch Schulträger in den nächsten Jahren auf sich zukommen sehen, ist Qualitätsentwicklung. Für Schulleitungen stehen Fortbildungen des Kollegiums als integraler Baustein von Schulqualität im Fokus. Diese Herausforderungen, so der gemeinsame Wunsch von Schulleitungen und Trägern, würden sich mittels flexibler Lösungen, die eine Verzahnung von digitalen Prozessunterstützungen sowie Wissen und Informationen an den jeweiligen notwendigen Punkten überwinden lassen.

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Über die Studie

Wer hat an der Studie teilgenommen? Insgesamt 472 Personen haben sich an der Umfrage, die vom 2. Mai bis zum 15. Juni 2023 online stattfand, beteiligt. 414 (rund 87,7 %) der Teilnehmenden gaben an, in Schulleitungen – inklusive Stellvertretungen, erweiterten Schulleitungen und Funktionsstelleninhaber:innen (Abteilungsleiter:innen, Oberstufenleiter:innen etc.) – tätig zu sein. 17 (3,6 %) ordneten sich in die Rubrik „Schulträger“, 41 (rund 8,7 %) unter „Sonstiges (Lehrkraft ohne Leitungsfunktion, Schulaufsicht, Institute, …)“ ein.

Befragt nach der Schulform, an der sie tätig sind, gaben 22,4 % „Grundschule“ an, „Gymnasium“ 24,9 %, 93 „Berufliche Schule“ 18,6 %, „Schulen mit zwei oder drei Bildungsgängen (z. B. Gesamtschule, Gemeinschaftsschule, Oberschule)“ 14 %, „Realschule“ 4,6 %, 21 „Förderschule/Sonderschule“ sieben %, „Mittelschule/Hauptschule“ 5,4 % und 14 „Sonstige“ (3,1 %) an. Differenzen in den Summen zu 100 sind rundungsbedingt.

Alle 16 Bundesländer sind vertreten – am stärksten Nordrhein-Westfalen (22,37 %), gefolgt von Bayern (20,5 %) und Baden-Württemberg (20,5 %). Die Mehrzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer:innen (54,6 %) sind zwischen 51 und 60 Jahre alt. Dahinter folgt die Altersgruppe der 41 bis 50-Jährigen (22,7 %), dann die der 61-Jährigen und Älteren (16,1 %) und schließlich die der 30- bis 40-Jährigen (6,6). 43 % der Teilnehmenden sind männlich, 56 % weiblich und 1 % divers.

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Die Wolters Kluwer »Zukunftsstudie Schulmanagement 2023«
Digitalisierung im Schulleitungsalltag
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