Der Rechtsmarkt 2026: Eine Kultur des kontinuierlichen Lernens
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Wie wird das juristische Berufsbild zunehmend multidisziplinär?
Die Branche integriert neben traditionellen Fachleuten auch Datenwissenschaftler:innen und KI-Spezialisten:innen. Dadurch werden die Fähigkeiten von Kanzleien erweitert und neue Karrierewege geschaffen.
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Warum ist kontinuierliches Lernen für Jurist:innen heute unerlässlich?
Die Förderung einer Kultur des kontinuierlichen Lernens und der Anpassungsfähigkeit ist entscheidend, um juristische Spitzenkräfte zu gewinnen und zu binden.
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Warum ist technologisches Fachwissen jetzt eine Kernkompetenz im Recht?
Die Umfragedaten zeigen eine starke Nachfrage nach technisch kompetenten Fachkräften, wobei Rechtsabteilungen bei juristischen Fachkräften besonders hohen Wert auf technische Kompetenz legen.
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Welche Faktoren sind wichtig für die Rekrutierung und Bindung von Spitzenkräften?
Die Umfragedaten zeigen, dass 69 % der Befragten berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten schätzen und 66 % Investitionen in modernste Rechtstechnologien als wichtige Faktoren für die Rekrutierung und Bindung qualifizierter Fachkräfte hervorheben.
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Wie verändert sich das Kräfteverhältnis zwischen Rechtsabteilungen und Anwaltskanzleien?
54 % der Befragten gehen davon aus, dass Kanzleien ihre verbesserte Effizienz nutzen werden, um mehr Mandant:innen zu betreuen oder wettbewerbsfähigere Preise anzubieten, während 46 % der juristischen Fachkräfte erwarten, dass Inhouse Teams künftig mehr Einfluss gewinnen und weniger auf externe Kanzleien angewiesen sein werden.
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Wer treibt den Einsatz von KI in Rechtsorganisationen voran?
Laut Umfrage nennen 42 % der Befragten die IT-Abteilungen, gefolgt von der Unternehmensleitung (34 %) und den Seniorpartnern (27 %).
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Wie sollten Rechtsorganisationen den Einsatz von KI in der Rechtsarbeit unterstützen?
Durch Aufklärung und Steuerung von Risiken und den Aufbau einer verantwortungsorientierten Kultur rund um Technologieentscheidungen.
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Wie können Rechtsorganisationen zukunftsfähige Teams aufbauen?
Durch die richtige Balance aus Technologieeinführung, gezielter Weiterbildung, enger Zusammenarbeit zwischen IT- und Rechtsteams sowie strukturierten Entwicklungsprogrammen.
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Welche neuen Entwicklungsinitiativen werden für Anwaltskanzleien empfohlen?
Empfohlen werden u.a. Legal-Tech-Clubs oder interne Studiengruppen, die von engagierten jungen Fachkräften geleitet werden.
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Wo können Jurist:innen auf die vollständige Future Ready Lawyer 2026 Studie zugreifen?
Um die vollständige KI-Analyse des Rechtsmarktes zu lesen, laden Sie die Future Ready Lawyer Studie 2026 von Wolters Kluwer herunter
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Die Future Ready Lawyer Studie 2026 von Wolters Kluwer zeigt, dass technologisches Fachwissen inzwischen eine zentrale Kernkompetenz ist – und damit Personalstrategien und organisatorische Prioritäten im gesamten Rechtsmarkt maßgeblich beeinflusst.
Technologisches Fachwissen als Grundpfeiler
Die Förderung einer Kultur des kontinuierlichen Lernens und der Anpassungsfähigkeit ist entscheidend, um juristische Spitzenkräfte zu gewinnen und zu binden. Die Umfragedaten zeigen, dass 69 % der Befragten berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten schätzen und 66 % Investitionen in modernste Rechtstechnologien als wichtige Faktoren für die Rekrutierung und Bindung qualifizierter Fachkräfte hervorheben.
Bemerkenswert ist, dass 75 % der Rechtsabteilungen technologisches Fachwissen als äußerst wichtig oder wichtig ansehen, verglichen mit 66 % der Kanzleien. Dieser Wandel beeinflusst Personalstrategien, Schulungsprogramme und organisatorische Prioritäten, da Rechtsteams bestrebt sind, zukunftsfähige Kompetenzen aufzubauen.
„Die wertvollsten Fachkräfte sind heute diejenigen, die sowohl über juristische Erfahrung als auch über technologisches Fachwissen verfügen. Wir brauchen gezielte Reformen sowohl bei der Personalbeschaffung als auch bei der Personalförderung. Organisationen können intern Legal-Tech-Clubs oder Studiengruppen gründen, die engagiertesten jungen Fachkräfte als Leitende einsetzen", erklärt WEI Xin, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von RICC & Co. sowie Mitglied des Rates der Anwaltskammer von Shanghai.
Verschiebt sich das Kräfteverhältnis?
Die Technologie könnte das Kräfteverhältnis zwischen Anwaltskanzleien und Rechtsabteilungen verschieben. 54 % der Befragten ewarten, dass Kanzleien ihre gesteigerte Effizienz nutzen werden, um mehr Mandant:innen zu betreuen oder wettbewerbsfähigere Preise anzubieten. Doch auch Rechtsabteilungen können von diesen Effizienzgewinnen profitieren: 46 % der juristischen Fachkräfte gehen davon aus, dass Inhouse Teams künftig mehr Einfluss gewinnen und weniger auf externe Kanzleien angewiesen sein werden. Gleichzeitig sind 41 % der Ansicht, dass der Zugang zu fortschrittlichen Tools dazu beitragen wird, die Fähigkeiten von Kanzleien und Rechtsabteilungen weiter anzugleichen.
Aufbau zukunftsfähiger Rechtsteams
Auf die Frage, wer innerhalb ihrer Organisation der wichtigste Befürworter der Einführung von KI sei, nannten 42 % der Befragten die IT-Abteilungen, gefolgt von der Unternehmensleitung (34 %) und den Seniorpartnern (27 %). Dies deutet auf eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen technischen und juristischen Teams bei der Gestaltung der Zukunft von Rechtsorganisationen hin.
„Die Risiken nicht-genehmigter Tools sollten klar vermittelt und eine Kultur der Verantwortung aufgebaut werden, sodass Anwält:innen die Konsequenzen ihrer technologischen Entscheidungen verstehen", so Tomasz Zalewski, Gründer der Kanzlei Zalewski Legal.
Da IT-Abteilungen weiterhin den Wandel vorantreiben, müssen Rechtsabteilungen eine Kultur des kontinuierlichen Lernens und der Anpassungsfähigkeit fördern. Der Ausgleich zwischen Technologieeinführung, Talententwicklung und Unternehmenskultur wird für anhaltenden Erfolg von entscheidender Bedeutung sein.
Um die vollständige Analyse des Rechtsmarktes zu lesen, laden Sie die Future Ready Lawyer Studie 2026 von Wolters Kluwer herunter >>