Steuern und Buchhaltung07 Oktober, 2021

Kollaboration als Triebfeder digitaler Kanzleiorganisation

Kollaboration ist für Steuerkanzleien ein Stichwort der Stunde. Sowohl die interne als auch externe Kollaboration verändern sich und machen mit geänderten Prozessabläufen ein Umdenken bei der Kanzleiorganisation nötig.

Digitale Kollaboration, digitale Lösungen und neue Prozessabläufe gehen Hand-in-Hand: Durch die digitale Kollaboration wird in der Regel die Mandantenbeziehung enger. Belege stehen digital zur Verfügung und werden kontinuierlich verarbeitet. Das erlaubt zum einen eine bessere Abstimmung und bedeutet eine besser verteilte Arbeitslast als der Ordner, der einmal im Monat aufläuft. Zum anderen kann der Mandant jederzeit Auswertungen einsehen und weiß, wie es um seine Finanzen steht. All dies erfordert eine Neuausrichtung der Prozessabläufe. Im Mandantengespräch oder zu Beginn einer Mandantenbeziehung werden die Aufgaben und Verantwortlichkeiten verteilt. Möchte ein Mandant geringe Gebühren, übernimmt er mehr Aufgaben, trägt damit die Verantwortung und der Steuerberater kann aktiv seine Haftung beschränken. Um diese verteilten Aufgaben zu managen, erfordert es neue Werkzeuge im Rahmen der Kanzleiorganisation. So wurde beispielsweise die bestehende Kanzleiorganisation bei Wolters Kluwer bereits um ein Online-Werkzeug zur Mandantenkollaboration ergänzt. ADDISON OneClick bildet hierbei die moderne, innovative Datendrehscheibe zwischen Steuerkanzlei und deren Mandanten und hebt die Zusammenarbeit auf ein neues Level. Mit der offenen Systemplattform und ihren zahlreichen Schnittstellen-und Premiumpartnern schaffen Steuerkanzleien die Grundlage für eine effiziente, nahtlose End-to-End-Digitalisierung. Gemeinsam mit einem zentralen Datenarchiv für Kanzlei und Mandanten resultiert daraus die nahezu vollständige Automation von Kanzleiprozessen. ADDISONOneClick verspricht deutliche Produktivitätssteigerungen für die Steuerkanzlei, sowie zeit-und arbeitssparende Büroprozesse auf Mandantenseite. 

Die Digitalisierung bietet Kanzleien allgemein mehr Vor-als Nachteile.

Ein wichtiger Teil dieser Digitalisierung ist die Kanzleiorganisation. Wem verbesserte interne Prozesse als Anreiz für digitale Module nicht genügen, der sollte die zunehmende Arbeitsteilung nicht vergessen. Steuerberater tun gut daran, sie anzunehmen. Gerade jüngere Mandanten und Unternehmer werden von Apps und Tools Gebrauch machen. Für die Steuerberater ein Aufruf, sich diesem Thema zu stellen.

(Auszug aus dem Magazin des Landesverbands der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e. V. (LSWB))

Andreas Hermanutz
Geschäftsführer der Wolters Kluwer Software und Service GmbH Deutschland
Der Autor Andreas Hermanutz ist Geschäftsführer der Wolters Kluwer Software und Service GmbH. Seine Expertisen zur Digitalisierung und Automatisierung der Buchhaltung und dem damit verbundenen Einsparpotenzial für Unternehmen sind in der Branche sehr gefragt.
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