Bundesregierung fördert Digitlisierung
Recht14 September, 2020

Bundesregierung erneuert Förderung von Digitalisierungsprojekten für Anwälte

Die neue BMWI-Förderung für kleine und mittlere Unternehmen „Digital jetzt“ ist seit dem 07.09.2020 wirksam: Einzelunternehmen können bis zu 50.000 Euro Zuschuss für Hard- und Software sowie für die Qualifizierung der Mitarbeitenden beantragen. Wir fassen für Sie alle wichtigen Details dieses Förderprogramms und zur Antragsstellung zusammen.

Der Bedarf für einen höheren Digitalisierungsgrad liegt in den meisten Kanzleien auf der Hand. Sei es durch veränderte Ansprüche der Mandanten an Bearbeitungsgeschwindigkeit und Transparenz in der Behandlung des Mandats oder durch den Effizienzvorteil einer optimierten, digitalen Kanzleiarbeit. Gerade während der Corona-Pandemie zeigt sich das Fehlen von digitalen Kanzleiabläufen und einer vernetzten Infrastruktur besonders schmerzhaft. Das Interesse und der Wille zur umfassenden Digitalisierung sind bei den meisten Anwälten vorhanden; dennoch geraten viele Digitalisierungsoffensiven in den Kanzleien ins Stocken: Finanzielle Engpässe und Planungsunsicherheit sorgen dafür, dass Aktivitäten eingefroren oder ganz eingestellt werden. Dabei wäre es gerade in dieser Phase besonders wertvoll, Digitalisierungsprojekte voranzutreiben. Wer jetzt die digitale Transparenz, Effizienz und Steuerbarkeit seiner Kanzlei verbessert, steigert die Wettbewerbsfähigkeit und kann aus der Krise gestärkt hervorgehen.

Damit mittelständische Unternehmen die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen können, fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – einschließlich freie Berufe – mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Das Förderprogramm bietet damit auch Anwälten finanzielle Zuschüsse und soll Kanzleien anregen, intensiver in digitale Technologien, aber auch in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren. Das Programm besteht aus zwei Modulen. Das Modul 1 "Investitionen in digitale Technologien" unterstützt die Anschaffung von Soft- und Hardware. Das Modul 2 "Investitionen in die Qualifizierung von Mitarbeitenden" vermittelt Beschäftigten das notwendige Know-how, um Digitalisierungsmaßnahmen anzustoßen und langfristig Nutzen daraus zu ziehen.

Das Förderprogramm „Digital Jetzt“ im Überblick:

  • Maximale Fördersumme beträgt 50.000 EUR pro Unternehmen. Bei Investitionen von Wertschöpfungsketten und/oder -netzwerken (d.h. eine Kooperation von Unternehmen) kann die Summe bis 100.000 EUR betragen. Der Förderzuschuss bemisst sich anteilig an den Investitionskosten.
  • Die Förderquote beträgt 50 % des Investitionsvolumen (ab 1.7.2021 40 %).
  • Antragsberechtigt sind alle Branchen (inkl. Handwerksbetriebe und freie Berufe) mit 3 bis 499 Beschäftigten.
  • Gefördert wird ein geplantes entsprechendes Digitalisierungsvorhaben, zum Beispiel Investitionen in Soft-/Hardware und/oder in die Mitarbeiterqualifizierung.
  • Durch Beantwortung von gezielten Fragen wird beim Förderantrag ein Digitalisierungsplan dargelegt. Dieser erläutert die Art und Anzahl der Maßnahmen, zeigt den aktuellen Stand der Digitalisierung im Unternehmen und stellt beispielsweise dar, wie die Organisation im Unternehmen effizienter gestaltet wird, wie sich das Unternehmen neue Geschäftsfelder erschließt, wie es ein neues Geschäftsmodell entwickelt und/oder seine Marktposition gestärkt wird.
  • Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, in der die Investition erfolgt.
  • Das Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen haben.
  • Nach der Bewilligung muss es in der Regel innerhalb von 12 Monaten umgesetzt werden.
  • Das Unternehmen muss die Verwendung der Fördermittel nachweisen können.

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Weitere Informationen über das Förderprogramm und die Möglichkeit zur Antragstellung über das Antragstool finden Sie auf der Homepage des BMWi

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